Die Wärmedämmung

Kerndämmung    Geschossdecke   Dachschrägen   Innendämmung   Kellerdeckendämmung

Wie können Sie richtig dämmen ?
Wir beraten Sie gern !

Wärmere Wände:
Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk

Amortisation:
3-5 Jahre

Einsparung:
bis zu

50%

Bestandsbeschreibung

In der Zeit zwischen 1900 und 1970 war die Bauart des zweischaligen Mauerwerks (innen und außen Mauerwerk, dazwischen eine Hohlschicht von 5–10 cm, manchmal verputzt) in Nord- und Mitteldeutschland gebräuchlich. Die Heizkosten, bedingt durch dieses nicht mehr zeitgemäße Mauerwerk (U-Wert ca. 1,5 W/m2K), sind hoch, der Heizwärmeverbrauch liegt bei diesen Häusern oft über 300 kWh pro Quadratmeter und Jahr. Der Wohnkomfort ist durch kalte Wände und dadurch bedingte Zugerscheinungen gering. Unter Umständen kommt es durch Zusammenwirken mehrerer Faktoren (schlechte Dämmung, Wärmebrücken und unzureichende Lüftung) zu Schimmelpilzbefall und damit zu Gefährdungen der Gesundheit.
Durch die hohen Nebenkosten sinkt der Marktwert (Vermietung, Verkauf) der Häuser und es besteht die Gefahr von Bauschäden durch Feuchtigkeit. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) sieht für die Dämmung einen U-Wert von 0,35W/m2K vor. Bei Kerndämmung gilt die Anforderung als erfüllt, wenn der bestehende Hohlraum zwischen den Mauerschalen vollständig mit Dämmstoff ausgefüllt wird.

 

Sanierung

Die Hohlschicht des Mauerwerks wird mit hochwertigem Kerndämmstoff verfüllt. Dafür wird von erfahrenen Dämmwerkern die Außenmauer mit kleinen Einblasöffnungen versehen, der Kerndämmstoff fachgerecht eingeblasen und anschließend die Öffnungen wieder verschlossen.

Durch die Kerndämmung des Hauses wird die Wärmeschutz der Außenwand stark verbessert.
Der U-Wert sinkt von ca. 1,5 W/m2K auf ca. 0,4 W/m2K.
Die Heizkosten des Gebäudes werden erheblich reduziert.
Der Wohnkomfort erhöht sich, da die Oberflächentemperatur der Außenwände ansteigt und außerdem Zugerscheinungen ausgeschlossen werden.

 

 

 

nach oben ...    Ich habe noch weiter Fragen ...
 

Schützende Schüttung:
Nichtbegehbare Dämmung der oberen Geschossdecke

Amortisation:
3-5 Jahre

Einsparung:
bis zu

30%

Sanierung

Hier gibt es mehrere Sanierungsmöglichkeiten:

1. Auf die Fläche wird Zellulosedämmstoff fugenfrei aufgeblasen. Durch den maschinellen Transport des Dämmstoffs ist dieses Verfahren auch bei sehr großen Flächen schnell und effektiv, ohne dass Hausbewohner durch die Arbeiten belästigt werden.

2. Für besondere Fälle ist auch ein mineralischer Dämmstoff geeignet.
Da er unverrottbar, unbrennbar und garantiert ungeziefersicher ist, bietet er sich besonders in ländlichen Gegenden an: Mäuse und Marder haben keine Chance!

Beide Verfahren haben gegenüber Platten- und Mattendämmstoffen den Vorteil, wirklich fugenfrei zu sein. Eine Verschlechterung der Dämmwirkung um 10 bis 20 Prozent durch die fast unvermeidlichen Fugen ist sonst keine Seltenheit.
Für den Weg zum Schornstein und/oder zum Dachfenster kann schnell und einfach ein Holzsteg gebaut werden.
Durch die Verbesserung der Dämmung verringern sich die Heizkosten erheblich.

Im Sommer vermeidet sie eine Überhitzung bei den unter der Geschossdecke liegenden Räumen und steigert so den Wohnkomfort.

nach oben ...    Ich habe noch weiter Fragen ...

 
Vermeidet Verluste:
Dämmung der oberen Geschossdecke/Kehlbalkenlage (Holz)

Amortisation:
3-5 Jahre

Einsparung:
bis zu

50%

Gebräuchlicher Aufbau einer Geschossdecke



1. In jedes Balkengefach wird eine Öffnung geschnitten. Eventuell kann man durch Aufnehmen von ein bis zwei Deckbrettern alle Fächer erschließen. Durch diese Öffnungen wird jedes einzelne Fach und damit die gesamte Fläche mit Zellulosedämmstoff fugenfrei ausgeblasen. Durch den maschinellen Transport des Dämmstoffes ist dieses Verfahren schnell und effektiv, ohne das Hausbewohner durch die Arbeiten belästigt werden. Zum Schluss werden alle Öffnungen wieder sauber verschlossen.

2. Für bestimmte Fälle muss auf einen mineralischen Dämmstoff zurück gegriffen werden. Er ist unverrottbar und unbrennbar.
Darüber hinaus ist er besonders ungeziefersicher: Marder und Mäuse haben keine Chance! Deshalb bietet sich der Einsatz besonders im ländlichen Bereich an.

3. Falls die Fächer mit Schlacke oder ähnlichen Materialien teilweise (Luftraum 3-4 cm) gefüllt sind, kann anders verfahren werden:
Durch einige mit einer Lochsäge geschnittene Öffnungen verfüllen Dämmtechniker den verbliebenen Hohlraum mit Zellulosedämmstoff.

Bei nicht ausreichender Dämmstärke wird auf die Dielen das Stempelsystem aufgebracht. Da die über der Schlacke befindlichen Hohlräume normalerweise in irgendeiner Form belüftet sind (Querlüftung vom Dach her), ist das Ausblasen mit Dämmstoff unerlässlich, damit die auf dem Boden installierte Dämmung wirksam werden kann. Durch die Verbesserung der Dämmung verringern sich die Heizkosten erheblich. Im Sommer wird eine Überhitzung bei den unter der Geschossdecke liegenden Räumen vermieden und so der Wohnkomfort gesteigert.

nach oben ...    Ich habe noch weiter Fragen ...

 
Dichtes Dach:
Dämmung ausgebauter Dachschrägen

Amortisation:
3-5 Jahre

Einsparung:
bis zu

50%

Sanierung

Variante 1: Im Zuge einer Erneuerung der Dacheindeckung werden die Sparren nach außen aufgedoppelt, der Sparrenraum gedämmt, ein wasserführendes Unterdach installiert und das Dach neu eingedeckt. Diese Lösung ist zwar perfekt, jedoch wegen des erheblichen Aufwandes mit sehr hohen Kosten verbunden (es muss ein komplett neues Dach erstellt werden).

Variante 2: Beim InnoFlock-Verfahren wird von Fachfirmen ein nach den vorhandenen Maßen gefertigter spezieller Folienschlauch (diffusionsoffen, aber wasserabweisend) mittels Holzlatten in den Hohlraum eingeschoben. Dann wird dieser Schlauch mit Luft dem Sparrenquerschnitt angepasst und mit Zellulose-Dämmstoff verfüllt. Dabei legt er sich sehr sauber und fugenfrei an die alten Sparren an. Auch am Fußpunkt schmiegt sich der dort verschlossene Folienschlauch der vorhandenen Schalung an. Durch ein Abstandsholz unter den Dachlatten wird eine notwendige Querlüftung gewährleistet.
Das hier beschriebene Verfahren ist das zur Zeit einzige, welches das Problem „Nachträgliche Dämmung der ausgebauten Dachschräge“ wirtschaftlich und technisch einwandfrei löst.
Sollte später das Dach doch einmal neu gedeckt werden, kann die im Sparrenzwischenraum befindliche Dämmung verbleiben und wird nur nach außen ergänzt.
Durch die Verbesserung der Dämmung verringern sich die Heizkosten erheblich. Im Sommer wird eine Überhitzung bei den unter der Dachschräge liegenden Räumen vermieden und so der Wohnkomfort gesteigert.

nach oben ...    Ich habe noch weiter Fragen ...

Innen gewinnen: Innen-Dämmung
der Außenwand mit Zellulosedämmstoff (CSO)

Amortisation:
3-5 Jahre

Einsparung:
bis zu

30%

Bestandsbeschreibung

Gebäude, die dem Denkmalschutz unterliegen, bedürfen einer besonderen Betrachtung. Eine optische Veränderung von außen kommt bei diesen Gebäuden meist nicht in Frage. Trotzdem will man aber nach Möglichkeit einen heute üblichen Dämmstandard und Wohnkomfort erreichen.

Sanierung

Zur Sanierung werden auf der Innenseite der Wand Latten in einem Rastermaß montiert. Darauf wird die Innenverkleidung (z.B. OSB und Gipskartonplatte) befestigt. Wichtig ist ein diffusionsoffener Aufbau. Der Hohlraum wird vom Dämmtechniker mit Zellulose trocken und fugenfrei eingeblasen.
Alternativ dazu werden Latten senkrecht an die Wand gedübelt. Anschließend wird der Raum zwischen den Latten mit feuchtem Zellulosedämmstoff vollgesprüht. Die Überstände des Dämmstoffes werden nun mit einer rotierenden Bürste abgenommen. Es entsteht eine mit der Oberkante der Lattungsebene abschließende, durchgängig fugenfreie Dämmschicht.
Die Feuchtigkeit löst im aufgesprühten Zellulosedämmstoff Bindemittel.

Dies hat zwei für die Eigenschaften der Dämmung wichtige Folgen:

1. Nach dem Trocknen des Dämmstoffes steht er wie eine exakt eingepasste Dämmplatte an der Wand.

2. Die Dämmstofffasern sind durch „Zelluloseleim“ mit optimalem Kontakt zur Wand auf dieser verklebt. Sie leiten evtl. ausfallende kleine Tauwassermengen kapillar zur warmen Seite, wo sie schadensfrei verdunsten können.

Nach dem Trocknen des Dämmstoffes (1 bis 2 Wochen je nach Dämmstärke und Raumklima) kann die Innenverkleidung, z.B. OSB-Platte plus Gipskartonplatte, angebracht werden.

Durch die Verbesserung der Dämmung verringern sich die Heizkosten und die Zugerscheinungen verschwinden. Der Wohnkomfort wird erheblich gesteigert.

nach oben ...    Ich habe noch weiter Fragen ...

 

Kellerdecken- und Perimeterdämmung - Fußkälte vermeiden

Amortisation:
5-7 Jahre

Einsparung:
bis zu

20%

Wer kennt sie nicht, die unangenehme Fußkälte, die besonders dann entsteht, wenn draußen wieder einmal die Temperaturen fallen. Dem Baukörper wird über den ungedämmten Sockel in rasanter Geschwindigkeit Wärme entzogen. Die Decke des überwiegend unbeheizten Kellers, meist Beton, oder Stahlbeton ist ein hervorragender Wärmeleiter. Und gerade an den Füßen wird der Mensch mit zunehmendem Alter immer temperaturempfindlicher. Fußkälte beeinträchtigt mindestens das Wohlbefinden. Das gilt besonders für Frauen.

Die Folge

Die Heizung wird hochgestellt und der Raum insgesamt 2 – 5 Grad überheizt. Der Fußboden bleibt kalt, dafür der Kopf heiß. Das führt zu Unwohlsein, manchmal sogar Kreislaufbeschwerden. Die Beine schmerzen, die Anfälligkeit gegenüber Erkältungen steigt und bei vielen führt es auch zu Kopfweh.


Abhilfe

Variante 1: Unter die normale, einigermaßen gerade Kellerdecke werden Mineralfaserplatten geklebt. Eine Dämmschicht von 8 – 12 cm, sollte mindestens eingeplant werden. Dämmplatten aus Holzfaser eignen sich auch, da es sich hier überwiegend um molekulare Wärmeübertragung und nicht um Strahlungswärme handelt, vgl. „Lichtenfelser Experiment“, darf der Sinn der Mehrkosten bezweifelt werden. Darf nutzungsbedingt die Raumhöhe nicht zu stark eingeschränkt werden, können alternativ Hartschaumplatten (z. B. Styrodur) Verwendung finden. Bei Bedarf können die Dämmplatten von unten verkleidet oder verputzt werden.
Besonderes Augenmerk ist auf Leitungen, Verrohrungen und Lichtquellen zu legen.

Variante 2: Für Kappen- oder Gewölbe- oder stark unebene Decke kann ein Mineralfaserspritzputz aufgebracht werden.

Variante 3: An Stelle der erstgenannten Varianten besteht auch grundsätzlich auch die Möglichkeit, erst eine Unterkonstruktion mit Verkleidung einzubauen und nachträglich den Holraum mit Dämmstoff auszublasen.


Wird eine Kellerdeckendämmung zusammen mit einer Außenwanddämmung durchgeführt, sollte die Außenwanddämmung bis unter das Kellerdeckenniveau heruntergezogen werden (sog. Perimeterdämmung).
 

 

 

nach oben ...    Ich habe noch weiter Fragen ...